Wer Blizzard kennt, weiß, dass der April-Scherz-Zeitraum traditionell für die experimentellsten und spaßigsten Änderungen genutzt wird. In diesem Jahr kehrt das Spektakel unter dem Namen Underwatch zurück und bringt zwei Wochen lang puren Wahnsinn in die Matchmaking-Suche. Es geht weniger um taktische Perfektion als vielmehr darum, wie man die völlig unvorhersehbaren Match-Elemente zu seinem Vorteil nutzt.
Der Kern des Events liegt in den physik-trotzenden Gameplay-Anpassungen. Fähigkeiten, die normalerweise klare Grenzen haben, verhalten sich plötzlich völlig unberechenbar. Das bietet die perfekte Gelegenheit, Helden auszuprobieren, die man im kompetitiven Alltag eher meidet. Da die Meta in diesem Modus ohnehin nicht existent ist, können Spieler ohne Druck experimentieren und sehen, wie sich ihre Lieblingscharaktere unter extremen Bedingungen schlagen.
Warum das wichtig ist? Solche Events sind das Ventil für die Community. Nach monatelangem Grind in der Rangliste bietet Underwatch die nötige Abwechslung, um einfach mal wieder über absurde Situationen auf dem Schlachtfeld zu lachen. Ob es nun fliegende Tanks oder Projektile sind, die um die Ecke biegen – die kommenden zwei Wochen werden alles andere als gewöhnlich. Schnappt euch eure Freunde, wählt einen Helden, den ihr noch nie gespielt habt, und stürzt euch ins Chaos, bevor der Spuk am 13. April wieder vorbei ist.
