Diese Neuerung erlaubt es Spielern und der KI gleichermaßen, Küstendörfer direkt von Schiffen mit geringem Tiefgang aus anzugreifen. Voraussetzung für einen solchen Handstreich ist eine Truppenstärke von mindestens 15 Mann. Das Besondere daran: Ihr müsst nicht mehr umständlich an Land gehen und zu Fuß zum Dorf marschieren. Die Interaktion findet direkt vom Wasser aus statt, was die Dynamik der Kriegsführung in Küstennähe massiv beschleunigt.
Damit diese Überfälle auch optisch und taktisch überzeugen, wurden insgesamt 16 neue Szenen für Dorf-Raids implementiert. Diese kommen nicht nur bei Angriffen von See her zum Einsatz, sondern ersetzen auch die Standard-Szenen für reguläre Landangriffe auf Dörfer, die geografisch an Küsten oder Flüssen liegen. Das sorgt für eine deutlich höhere Immersion, wenn man das Horn zur Plünderung bläst.
Neben den kriegerischen Handlungen bietet das Update auch friedlichere Optionen für Seefahrer. Schiffe können nun direkt in Häfen von Küstendörfern anlegen, um Handel zu treiben, neue Rekruten für die Armee zu gewinnen oder die Vorräte aufzustocken, ohne das Deck verlassen zu müssen.
Für Fans der Nord-Fraktion gibt es zudem eine wichtige Balance-Änderung: Die Nord Berserkir wurden verstärkt. Ihr Umhang bietet nun einen Rüstungswert von 20 (vorher 14). Gleichzeitig wurde ihre Ausrüstung spezialisiert – Schwerter fliegen aus dem Inventar, dafür verlassen sich die Krieger nun voll und ganz auf ihre Äxte. Im Hauptspiel Mount & Blade II: Bannerlord (v1.4.1) kehrt zudem ein schmerzlich vermisstes UI-Element zurück: Der Fortschrittsbalken für das Level auf dem Charakter-Bildschirm ist wieder da.
