Was bisher als isometrisches Action-RPG bekannt war, öffnet sich nun buchstäblich in eine neue Dimension. Diese Umstellung ist nicht nur kosmetischer Natur. Die neue Perspektive soll vor allem die Immersion in der Welt von Arkesia massiv steigern. Während wir uns bisher durch die starre Kamera auf das unmittelbare Hack-and-Slash-Geschehen konzentriert haben, erlaubt die volle 3D-Realisierung einen völlig neuen Blick auf die Architektur der Spielwelt und die schiere Größe der Bedrohungen, denen wir gegenüberstehen.
Im Mittelpunkt dieser neuen Ära steht die direkte Konfrontation mit dem Abgrundlord Kazeros. Die Legenden um die Arche und den Sieg über die Dämonen in der Vergangenheit sind in der Welt von Lost Ark fast vergessen, doch Kazeros' Rückkehr macht das Sammeln der Archen-Fragmente dringender denn je. Durch die 3D-Umstellung werden die Kämpfe gegen seine Legionen eine neue vertikale Tiefe und Intensität gewinnen, die im bisherigen Bird-View-Format kaum vorstellbar war.
Für uns Spieler bedeutet das vor allem eine Umstellung der gewohnten Mechaniken. Wie wird sich das Treffer-Feedback in einer freien 3D-Umgebung anfühlen? Die Entwickler versprechen, dass die Kern-DNA des Spiels erhalten bleibt, aber die Inszenierung der Bosskämpfe deutlich cineastischer ausfallen wird. Version 4.1 markiert damit den wohl mutigsten Schritt in der Geschichte des Spiels und könnte die Art und Weise, wie wir moderne Action-RPGs wahrnehmen, nachhaltig beeinflussen.
