Das Highlight der Ankündigung ist zweifellos die offizielle Implementierung eines WASD-Steuerungsschemas. Was für Puristen wie ein Sakrileg klingen mag, ist eine Reaktion auf die wachsende Vielfalt an Spielmodi und die Integration von Mechaniken, die wir bereits aus dem Bullet-Heaven-Modus 'Swarm' kennen. Diese Änderung könnte die Einstiegshürde für neue Spieler massiv senken und gleichzeitig erfahrenen Spielern völlig neue Möglichkeiten im Movement eröffnen.
Ein weiteres kritisches Thema ist der Umgang mit Spielverderbern. Riot führt ein spezielles Surrender-System für Fälle von 'Game Ruining Behavior' (Inting) ein. Wenn das System erkennt, dass ein Spieler absichtlich das Match sabotiert, wird eine vorzeitige Kapitulation ermöglicht, die weniger bestrafend für den Rest des Teams ausfällt. Das ist ein längst überfälliger Schritt, um die Frustration in der Solo-Queue zu mindern.
Auch Fans des Arena-Modus dürfen sich freuen, denn Riot verspricht umfangreiche Updates, um den Modus dauerhaft frisch zu halten. Zusätzlich wird eine tiefere Discord-Integration implementiert, die das Finden von Mitspielern und die Koordination innerhalb der Community vereinfachen soll. Mit diesen Änderungen zeigt Riot deutlich, dass sie bereit sind, fundamentale Gameplay-Säulen anzupassen, um die Langlebigkeit von League of Legends in Season 2 zu sichern.
