Das Kernstück der aktuellen Entwicklung ist die schrittweise Freischaltung von Crafting-Modulen. Was auf den ersten Blick restriktiv wirken mag, ist ein cleverer Schachzug für das Mid-Game. Indem Upgrades und neue Technologien an Module gebunden sind, die ihr erst entdecken oder freischalten müsst, fühlt sich jeder Fortschritt in der Sandbox deutlich gewichtiger an. Es verhindert das Problem vieler Genre-Vertreter, bei denen man zu schnell alles bauen kann und dann die Motivation verliert.
Besonders interessant für Fans von Core Keeper: Pugstorm experimentiert mit Loot-Mechaniken, die direkt von bestimmten Biomen oder Bossgegnern inspiriert sind. Das bedeutet, dass die Ausrüstung nicht nur bessere Stats liefert, sondern auch den „Flavor“ des Gegners trägt, den ihr gerade besiegt habt. Dies fördert die Spezialisierung eures Charakters und gibt der Jagd nach Bossen einen tieferen Sinn über den reinen Story-Fortschritt hinaus.
Auch der Survival-Aspekt von Kyora wird verschärft. Die Entwickler arbeiten daran, die Nacht deutlich gefährlicher zu gestalten. Es soll ein natürlicher Rhythmus entstehen: Der Tag gehört der Erkundung und dem Ressourcenabbau, während die Nacht zur echten Herausforderung wird, die euch zurück in eure befestigten Basen zwingt. Zusammen mit neuen Umweltgefahren und feindlichen Kreaturen wird die Welt deutlich lebendiger und bedrohlicher, was die Bedeutung der gemeinschaftlichen Verteidigung im Multiplayer unterstreicht.
