Das Bayou brennt: Crytek hat den zweiten Teil des „Devil's Trail“-Events für Hunt: Showdown 1896 eingeläutet und macht den Jägern mit dem passenden Titel „Inferno“ ordentlich Feuer unter dem Hintern.
Wer dachte, die erste Phase des Events sei bereits fordernd gewesen, muss jetzt umdenken. Die neuen Inhalte forcieren eine deutlich aggressivere Spielweise, da weite Teile der Karte durch das namensgebende Inferno beeinflusst werden. Für uns Spieler bedeutet das vor allem eines: Laufwege, die wir seit Jahren im Schlaf beherrschen, sind plötzlich durch lodernde Barrieren versperrt oder zwingen uns in gefährliche Engpässe.
Die taktische Tiefe von Hunt: Showdown 1896 gewinnt durch diese dynamischen Feuer-Elemente massiv an Bedeutung. Sichtlinien verändern sich durch dichten Rauch, und das Knistern der Flammen überdeckt oft die so wichtigen akustischen Hinweise auf gegnerische Hunter. Es ist diese Art von Umgebungs-Meta, die Hunt so einzigartig macht – plötzlich ist nicht mehr nur der Scharfschütze im Gebüsch die größte Gefahr, sondern die Umgebung selbst, die euch direkt in die Flinte eines Gegners treiben kann.
Zusätzlich zur optischen und spielerischen Überarbeitung der Jagdgründe bietet Phase 2 neue Belohnungen und Freischaltungen innerhalb des Event-Fortschritts. Wer seinen Bloodline-Rang und seine Ausrüstung optimieren will, sollte die aktuelle Hitzewelle nutzen, bevor der Teufelspfad sein Ende findet. Das Event zeigt einmal mehr, dass Crytek gewillt ist, das gewohnte Gameplay-Gerüst ordentlich durchzuschütteln, um die Langzeitmotivation hochzuhalten.
