Einer der wichtigsten Punkte des Updates betrifft die Netzwerk-Performance. Spieler hatten zuvor mit Problemen beim Betreten von Lobbys und Synchronisationsfehlern zu kämpfen. Die neuen Verbesserungen am Reconnection-Prozess und der Client-Synchronisation sollten die Multiplayer-Erfahrung deutlich flüssiger gestalten.
In Sachen Gameplay-Balance sticht besonders die Überarbeitung des Diplomatie-Skills hervor. Diplomatie war in der Vergangenheit oft ein „Game-Breaker“, der es Helden erlaubte, riesige Armeen fast ohne Aufwand zu rekrutieren. Die aktuellen Anpassungen zielen darauf ab, diese Mechanik fairer zu gestalten. Auch die Hive-Fraktion wurde angefasst: Geänderte Kostenstrukturen zwingen Spieler hier nun zu einer bedachteren Ressourcenplanung.
Einige spezifische Einheitenwerte wurden ebenfalls korrigiert, um das taktische Gefüge zu wahren:
- Crystal Iryiad: Die Verteidigung wurde von 8 auf 10 angehoben, um ihre Rolle auf dem Schlachtfeld zu stärken.
- Faun Warrior: Die Kosten für Spezialfähigkeiten wurden von 1 auf 2 erhöht, was den Einsatz dieser Einheiten taktisch anspruchsvoller macht.
Interessant für PC-Spieler: Unfrozen experimentiert wieder mit Support für Peripheriegeräte. Nachdem die Controller-Unterstützung in einem vorherigen Patch deaktiviert wurde, ist sie nun in einer experimentellen Phase zurück. Wer also lieber vom Sofa aus Enroth (oder dessen Prequel-Kontinent) erkundet, kann nun erste Gehversuche mit dem Gamepad wagen, auch wenn der volle Funktionsumfang noch auf sich warten lässt.
