Die größte optische und spielerische Neuerung betrifft die Remagen-Karte. Das historische Setting wurde auf den 12. März 1945 verschoben. Um das oft frustrierende Festfahren an der Ludendorff-Brücke zu verhindern, wurden neue Pontonbrücken als zusätzliche Übergänge hinzugefügt. Das bedeutet für euch: Mehr Flankierungsmöglichkeiten und ein Ende der endlosen Fleischwölfe auf der Hauptbrücke.
Viel entscheidender für den Spielfluss ist jedoch das Artillerie-Overhaul. Bisher war die Artillerie fest an die Basis gebunden, was sie zu einem statischen und oft isolierten Element machte. Das ändert sich jetzt grundlegend:
- Flexible Geschütze: Artillerie-Trupps können nun statische Geschütze überall in den ersten beiden Sektoren errichten.
- Logistik-Fokus: Geschütze in der Nähe von Munitions-Nodes regenerieren passiv Munition, was die Zusammenarbeit zwischen Pionieren und Artilleristen stärkt.
- Rollen-Update: Die Rollen wurden in Operator und Gunner umbenannt, wobei nun der gesamte Trupp Kill-Credits für Treffer erhält.
Auch die mobilen Einheiten erhalten Liebe. Self-Propelled Artillery (SPA) Fahrzeuge haben keine Reichweitenbegrenzung mehr und können nun sogar während langsamer Fahrt feuern. Besonders der Churchill A.V.R.E hat signifikante Anpassungen erfahren, um seine Rolle auf dem Schlachtfeld besser auszufüllen.
Ein kleiner, aber feiner Fix gegen Exploits: Die Signalpistole (Flare Gun) hat nun einen festen Cooldown von fünf Minuten pro Spieler. Dieser bleibt auch nach dem Tod oder dem Respawn bestehen. Das spammen von Aufklärungs-Flares gehört damit der Geschichte an und macht Informationen auf der Karte wieder zu einer wertvollen, taktischen Ressource. Diese Änderungen machen deutlich, dass Team17 weg vom reinen Grind und hin zu mehr taktischer Tiefe und koordinierter Logistik will.
