Die Artillerie in Hell Let Loose bekommt eine Generalüberholung, die das Ressourcen-Management an der Front massiv verändern wird. Mit dem Start des neuen Experimental Branch für Patch 19.1 am 13. März 2026 testet Team17 ein System, das blindes Dauerfeuer bestraft und taktische Logistik belohnt.
Die wichtigste Änderung betrifft die Munitionsversorgung: Geschütze generieren nun passiv eine Granate alle 30 Sekunden, sofern sie sich in der Nähe eines Munitionsknotens befinden. Gleichzeitig sinken die Kosten für das manuelle Aufstocken von 150 auf 120 Munitionspunkte. Das nimmt den extremen Druck von den Kommandanten, die bisher oft zusehen mussten, wie ihre Ressourcen für Luftschläge in Minuten durch unkoordinierte Artillerie verfeuert wurden.
Passend dazu werden die Rollen innerhalb der Artillerie-Squads umbenannt und spezialisiert. Aus dem Ingenieur wird der "Operator", während der Support zum "Gunner" wird. Besonders fair: Kill-Credits werden nun innerhalb des Squads geteilt. Wer also lädt und ausrichtet, bekommt endlich die Anerkennung in der Statistik, die bisher nur derjenige einstrich, der die Schnur zog.
Auch die Karte Remagen erhält ein dringend nötiges Facelift. Die Ludendorff-Brücke wurde verbreitert, was den berüchtigten Fleischwolf-Charakter dieses Engpasses etwas entschärfen und mehr taktische Bewegung ermöglichen sollte. Das historische Datum der Karte wurde zudem präzise auf den 12. März 1945 angepasst.
Für Spieler, die diese Änderungen vorab testen wollen, findet am 13. März 2026 ein organisierter Playtest auf dem Experimental Branch statt, der auch live auf Twitch begleitet wird. Hier wird sich zeigen, ob die langsame Munitionsregeneration das Meta der Fernkampf-Unterstützung nachhaltig verbessert oder ob die Fronttruppen nun öfter ohne Deckungsfeuer auskommen müssen.
