Das Herzstück dieses Updates ist die Einführung von Buggy-Rennen im Playgrounds-Modus. Spieler können nun eigene Rennstrecken entwerfen und dabei auf neue Objekte wie Startlinien, Wegpunkte, Saft-Fallen und Speed-Boost-Pads zurückgreifen. Die neue Karte Lakeside Loop dient dabei als perfektes Beispiel dafür, wie vertikales Terrain und winzige Fahrzeuge im RPG-Kontext funktionieren können.
Für Tech-Enthusiasten gibt es eine wichtige Änderung unter der Haube: Ein Wechsel der Executable von WinGRTS auf Win64. Das sorgt für eine bessere Performance, hat aber einen Haken: Alle lokalen Einstellungen werden einmalig zurückgesetzt. Wer also seine Tastenbelegung oder Grafikoptionen perfektioniert hat, muss hier kurz nachjustieren.
Ein echtes Highlight für mobile Gamer ist die offizielle Steam Deck Unterstützung inklusive Crossplay-Anbindung. Durch das Verknüpfen des Microsoft-Kontos können nun endlich auch Deck-Nutzer nahtlos mit Freunden auf anderen Plattformen in den Garten ziehen. Zudem wurden kritische Stabilitätsprobleme auf dem Handheld behoben.
Was ändert sich noch im Gameplay?
- PvP-Balancing: Die lästigen Stun-Dauer-Probleme im Kampf gegen andere Spieler wurden korrigiert.
- Handy Gnat: Die Reichweite des Bau-Helfers wurde angepasst, um das Errichten riesiger Basen flüssiger zu gestalten.
- Stabilität: Diverse Fixes addressieren Abstürze beim Laden von Spielständen und Kollisionsfehler der Buggys.
Dieses Update zeigt deutlich, dass Grounded 2 mehr sein will als nur ein Survival-Spiel. Die kreativen Werkzeuge in den Playgrounds geben der Community die Macht, das Spielprinzip komplett zu entfremden – und wer wollte nicht schon immer mal ein Micro-Mario-Kart im eigenen Garten veranstalten?
