Der Überlebenskampf im Hinterhof bekommt eine völlig neue Dimension: Mit dem Release des Playgrounds-Modus verwandelt sich Grounded 2 von einem reinen Survival-RPG in einen kreativen Baukasten. In Brookhollow Park könnt ihr ab sofort eigene Spielmodi, geskriptete Events und komplexe Herausforderungen entwerfen.
Was diesen Modus so spannend macht, ist die Tiefe der Werkzeuge. Obsidian und Eidos Montréal geben uns modulare Logik-Tools an die Hand, die weit über das einfache Platzieren von Objekten hinausgehen. Mit sogenannten Trigger-Volumes, Zufallsgeneratoren und Kreaturen-Spawnern lassen sich dynamische Begegnungen erschaffen, die auf die Aktionen der Spieler reagieren. Ob ihr nun eine knallharte Kampf-Arena, einen verwinkelten Rätsel-Parcours oder ein völlig neues Survival-Szenario bauen wollt – die Werkzeuge sind darauf ausgelegt, ohne Programmierkenntnisse bedienbar zu sein.
Die wahre Stärke liegt jedoch in der Vernetzung. Erstellte Playgrounds können direkt mit der Community geteilt werden. Das bedeutet für uns Spieler einen endlosen Nachschub an Inhalten, da wir die Kreationen anderer herunterladen, bewerten und selbst ausprobieren können. Nach den technischen Verfeinerungen in der Testphase fühlt sich das System nun bereit an, die Meta des Spiels langfristig zu verändern. Es geht nicht mehr nur darum, im Garten zu überleben, sondern die Regeln dieses Gartens selbst zu schreiben.
Wer schon immer davon geträumt hat, eine eigene Boss-Herausforderung zu skripten oder eine automatisierte Basis-Verteidigung zu entwerfen, findet in diesem Update die perfekte Spielwiese. Schaut euch die Kreationen in der Community-Sektion an – einige der ersten geteilten Level zeigen bereits, wie mächtig die Verkettung der Logik-Tools wirklich ist.
