Playground Games hat endlich die Katze aus dem Sack gelassen, was die technische Umsetzung der PC-Version angeht. Wer in den letzten Jahren in High-End-Hardware investiert hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die Entwickler setzen auf ein massives Arsenal an Upscaling-Technologien: NVIDIA DLSS 4 inklusive Multi Frame Generation, AMD FSR 4/3 und Intel XeSS 2.1 sind vom Start weg an Bord. Das ist besonders wichtig, da das virtuelle Japan grafisch neue Maßstäbe setzen will.
Ein echtes Highlight für die Immersion sind die Ray-Traced Reflections und vor allem Ray-Traced Global Illumination (RTGI). Während wir in Forza Horizon 5 Raytracing primär im ForzaVista-Modus oder in begrenztem Maße sahen, scheint Teil 6 die Beleuchtung der gesamten Spielwelt dynamisch zu berechnen. Das bedeutet realistischere Lichtstimmungen in den neonbeleuchteten Straßen von Tokio oder bei Sonnenuntergängen in den ländlichen Präfekturen. Dank 4K HDR und Unterstützung für Ultrawide-Monitore wird die Kulisse für PC-Enthusiasten zum absoluten Augenschmaus.
Für uns Bastler gibt es zudem exzellente Quality-of-Life-Features: Grafikeinstellungen lassen sich ohne Neustart ändern und bieten eine Live-Vorschau sowie eine Echtzeit-Anzeige des Videospeicher-Verbrauchs. Wer lieber mit dem Lenkrad statt dem Controller über den Asphalt driftet, darf sich über eine breite Kompatibilität freuen. Übrigens: Während PC- und Xbox-Spieler im Mai loslegen, müssen sich PlayStation 5-Besitzer noch etwas länger gedulden – die Version für Sonys Konsole ist für einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 angekündigt.
