Die Erweiterung konzentriert sich intensiv auf die Transformation des Byzantinischen Reiches. Durch neue Mechaniken und historische Pfade wird die Krise des 15. Jahrhunderts nicht mehr nur als unvermeidliches Ende, sondern als strategische Herausforderung inszeniert. Spieler müssen komplexe interne Krisen bewältigen, während sie versuchen, den Status als Großmacht im östlichen Mittelmeerraum zurückzuerobern.
Parallel zum DLC hat Paradox Tinto das kostenlose Update 1.2 mit dem Namen Echinades veröffentlicht. Während der DLC die Tiefe für Byzanz-Liebhaber bringt, liefert das Gratis-Update notwendige Anpassungen für das Basisspiel, die alle Strategen betreffen. Diese Kombination aus spezialisiertem Content und allgemeiner Spielpflege ist typisch für die Post-Launch-Strategie von Europa Universalis V.
Für die Meta bedeutet das vor allem eine deutlich höhere Komplexität in der Balkan-Region. Wer Byzanz spielt, wird feststellen, dass stumpfes Erobern ohne politisches Fingerspitzengefühl schneller zum Kollaps führt als je zuvor. Die neuen historischen Pfade erlauben zudem alternative Verläufe, die weit über das klassische Wiedererbeuten römischer Grenzen hinausgehen.
