Den Anfang macht das Update 1.2 „Echinades“, das zusammen mit dem DLC „Fate of the Phoenix“ erscheint. Hier liegt der Fokus auf einer Überarbeitung des Heiligen Römischen Reiches (HRE) und der Einführung von Stadtrechten (Urban Rights) sowie Handelsaufträgen (Trade Orders). Besonders spannend für Taktiker: Die Einheiten werden künftig strikter in leichte und schwere Verbände getrennt, was die Tiefe der Schlachten spürbar erhöhen dürfte.
Mit dem darauffolgenden Update 1.3 „Pavia“ nehmen sich die Entwickler das System der Großmächte vor. Das gesamte „Great Power“-System wird neu designt, um den Einfluss der mächtigsten Nationen dynamischer zu gestalten. Parallel dazu wird die Wirtschaft durch Staatsanleihen (Government Bonds) und ein neues Kreditwürdigkeitssystem ergänzt, was die finanzielle Kriegsführung und den Staatsaufbau komplexer macht.
Update 1.4 „Río Salado“ und 1.5 „Orléans“ zielen darauf ab, die narrative Ebene und die Diplomatie zu vertiefen. Während „Río Salado“ langfristige Ambitionen und Expeditionen für benannte Charaktere einführt, wird „Orléans“ das Christentum überarbeiten und bilaterale Friedensverhandlungen ermöglichen. Letzteres ist ein Feature, das sich Fans schon lange wünschen, um weg von starren Friedensdiktaten hin zu echten Verhandlungen zu kommen.
- Update 1.2 (Echinades): Stadtrechte, HRE-UI-Overhaul und Unit-Splits.
- Update 1.3 (Pavia): Großmächte-Redesign und Kreditsystem.
- Update 1.4 (Río Salado): Langzeitziele (Ambitions) und Charakter-Expeditionen.
- Update 1.5 (Orléans): Kirchen-Rework und bilaterale Friedensschlüsse.
Diese Roadmap beweist, dass Europa Universalis V kein statisches Produkt bleibt. Die geplanten Änderungen greifen tief in die Kernmechaniken ein und versprechen, die Balance zwischen Sandbox-Freiheit und historischer Tiefe weiter zu verfeinern.
