Die wohl wichtigste Änderung betrifft die Spezialisierung eurer Truppen: Infanterie und Kavallerie werden explizit in leichte und schwere Kategorien aufgeteilt. Das ist kein rein optischer Unterschied, sondern beeinflusst die Rollenverteilung auf dem Schlachtfeld und die jeweiligen Upgrade-Pfade massiv. Wer bisher einfach nur Masse statt Klasse rekrutiert hat, wird in Patch 1.2 umdenken müssen.
Besonders hart trifft es die Logistik-Fans – oder diejenigen, die sie bisher ignoriert haben. Der Nahrungsverbrauch der Armeen wird um den Faktor zehn erhöht, während gleichzeitig die Logistik-Reichweite von 50 auf 30 reduziert wird. Das bedeutet im Klartext: Lange Feldzüge in feindlichem Territorium ohne gesicherte Versorgungslinien werden zum Himmelfahrtskommando. Passend dazu gibt es die neue Subjekthaltung 'Belagerungsräuber', mit der eure Vasallen gezielt Festungen priorisieren, anstatt sich in riskante offene Schlachten zu stürzen.
Abseits des Schlachtfeldes führt das Team das 'Movements'-System ein. Dieses ersetzt alte, starre Mechaniken und simuliert die organische Ausbreitung von Religionen und Kulturen an der Basis – ein Feature, das besonders für die Dynamik der Reformation entscheidend sein wird. Abgerundet wird das Update durch sinnvolle Interface-Verbesserungen wie die Möglichkeit, Armee-Vorlagen zu speichern und den neuen militärischen Ledger-Seiten, die deutlich mehr Transparenz in eure Truppenstärke bringen.
