Besonders die Wirtschaftssimulation atmet auf: Ein fieser Fehler, bei dem Gebäude auf Stufe 0 nach einem Bankrott in einer Endlosschleife hängen blieben, wurde eliminiert. Das verhinderte bisher oft die wirtschaftliche Erholung in Krisenzeiten und konnte ganze Spielstände lahmlegen. Wer strategisch am Abgrund operiert, muss nun keine Angst mehr vor technischen Sackgassen haben.
Auch auf dem Schlachtfeld herrscht wieder mehr Fairness. Ein unbeabsichtigter Schadensbonus von +100 % für stehende Einheiten gegenüber einfachen Aufgeboten (Levies) wurde korrigiert. Diese enorme Verstärkung verschob das Balancing massiv zugunsten professioneller Armeen und machte Levies im Mid-Game fast nutzlos. Jetzt folgen die Kämpfe wieder den vorgesehenen taktischen Parametern.
Neben diesen mechanischen Anpassungen gibt es wichtige Stabilitäts-Fixes:
- Diplomatie: Kriegserklärungen werden nicht mehr fälschlicherweise als Unabhängigkeitskriege deklariert, was die diplomatischen Konsequenzen und Bündnisstrukturen sauber hält.
- Stabilität: Ein Crash-Bug beim Hovern über Stände (Estates) ohne Enteignungsdaten wurde behoben.
- Grafik: Charaktere altern nun würdevoller. Statt extrem abzudunkeln, verlieren die Porträts mit der Zeit nun realistisch an Farbsättigung.
Dieser Hotfix zeigt, wie präzise das Team von Paradox Tinto derzeit auf Feedback reagiert, um die Tiefe der Simulation ohne störende Bugs zu erhalten. Spieler sollten sicherstellen, dass ihre Version die Checksum b0ac anzeigt, um die volle Kompatibilität im Multiplayer zu gewährleisten.
