Die wichtigste Änderung betrifft die zweite Phase der Waffen-Anpassungen. Die Zeiten, in denen Handguards massiv den Rückstoß senkten, sind vorbei. Ab sofort wirken sich Handguards nicht mehr auf den Recoil aus, während Läufe nun primär die Ergonomie beeinflussen statt den Rückstoß. Das zwingt uns, Waffen wieder nach Funktionalität und Handling zu bauen, statt nur auf den niedrigsten Rückstoß-Wert zu schielen. Es ist ein mutiger Schritt, der die Vielfalt der Builds im Raid spürbar erhöhen dürfte.
Für die PvE-Enthusiasten gibt es eine besonders gute Nachricht: Ein neues Schutzsystem für Aufgaben wurde implementiert. Wer in lokalen PvE-Zonen durch einen Client-Absturz aus dem Spiel gerissen wird, verliert nun nicht mehr direkt seinen gesamten Quest-Fortschritt. In der unbarmherzigen Welt von Norvinsk, wo jeder Meter zählt, ist das ein echter Segen für die Nerven.
Zusätzlich hat das Team an der Performance gefeilt. Maps wie Lighthouse, Shoreline, Woods und Ground Zero sollten nun flüssiger laufen. Auch die Menüs außerhalb der Raids wurden optimiert, was die Wartezeiten zwischen den Einsätzen verkürzt. In Sachen Statistik zählt die K/D-Rate ab sofort nur noch echte Spieler-Abschüsse – Scav-Farming poliert euer Profil also nicht mehr künstlich auf. Wer zudem in EFT: Arena aktiv ist, darf sich über neue Ausrüstung beim Händler-Sortiment freuen.
Abgerundet wird das Update durch zahlreiche Fixes für den berüchtigten Fehler 228 bei Händlerdialogen und diverse Geometrie-Probleme auf den Karten. Es ist ein Patch, der weniger auf neuen Content, sondern auf die Kernmechaniken und das Spielgefühl einzahlt.
