Nachdem wir uns monatelang durch die Horden von Lilith geschnetzelt haben, bringt Blizzard nun eine Klasse ins Spiel, die sich nicht nur gegen das Böse stellt, sondern dessen eigene verbotene Kräfte nutzt. Der Warlock konzentriert sich in seinem Gameplay-Kern auf Kontrolle und absolute Dominanz auf dem Schlachtfeld. Das ist eine interessante Abkehr von den eher direkten Schadensmodellen, die wir bisher in Sanktuario gesehen haben.
Was bedeutet das für das Meta von Diablo IV? Während der Totenbeschwörer auf die Toten setzt, scheint der Warlock eher die lebenden Feinde durch Manipulation und dunkle Unterwerfung in die Knie zu zwingen. Die Lore hinter Lord of Hatred deutet darauf hin, dass die Spieler tief in die Abgründe des Hasses eintauchen müssen, um diese neuen Fähigkeiten zu meistern.
Die Erweiterung Lord of Hatred wird zusammen mit der Klasse am 28. April veröffentlicht. Für uns Spieler bedeutet das eine völlig neue Herangehensweise an die Albtraum-Dungeons und die persistente Welt. Ob der Warlock genug Crowd-Control mitbringt, um in den höchsten Stufen der Grube zu bestehen, bleibt abzuwarten, aber die mechanische Ausrichtung auf „Domination“ klingt nach einem Build-Potenzial, das die Synergien in Gruppen-Events komplett umkrempeln könnte.
