Die Entscheidung, den Paladin – eine der beiden neuen Klassen – sofort bei der Vorbestellung freizuschalten, ist ein cleverer Schachzug von Blizzard. Spieler können sich so schon lange vor dem offiziellen Start auf den Kampf gegen Mephisto vorbereiten und ihre neuen Builds perfektionieren. Wer vorbestellt, erhält zusätzlich die vorherige Erweiterung Vessel of Hatred.
Der Paladin und die Progression im Umbruch
Die Rückkehr des Paladins verspricht eine dringend benötigte Ergänzung zur Klassen-Meta von Diablo IV. Aber der wahre Game Changer liegt in den angekündigten System-Updates. Blizzard verspricht eine komplette Überarbeitung des Skill Trees und eine Anhebung des Level Caps, was uns ganz neue Möglichkeiten eröffnet, unsere Legenden zu schmieden und Pfade zu wählen, die tiefer in die Macht der Nephalem vordringen.
Wie verändert der neue Loot Filter das Spielgefühl?
Für viele Hardcore-Spieler ist die wichtigste Nachricht jedoch das lang erwartete Quality-of-Life-Feature: ein neuer Loot Filter. Wer kennt es nicht? Nach einem tiefen Dungeon-Run ist das Inventar voll mit Müll, der mühsam sortiert werden muss. Der Loot Filter wird die Itemization zusammen mit den neuen Talisman-Set-Boni und der Überarbeitung der legendären Gegenstände endlich auf ein Niveau heben, das der Tiefe eines modernen Hack-and-Slash-RPGs würdig ist.
Endgame-Overhaul: War Plans und Angeln
Das Endgame wird durch neue Systeme wie „War Plans“ und „Echoing Hatred“ komplett umgekrempelt, um langanhaltende Motivation jenseits der regulären Dungeons zu schaffen. Besonders kurios, aber thematisch passend zur Skovos-Region, ist die Einführung des Angelns. Es ist jedoch klar: Lord of Hatred will nicht nur Story liefern, sondern die gesamte Gameplay-Basis von Diablo IV neu definieren.
