Der Kern dieses Updates ist das Monument of Triumph. Es ist nicht nur eine Hommage an die Reise der Hüter seit der Invasion der Roten Legion, sondern bringt handfeste mechanische Änderungen. Die wohl wichtigste Neuerung für alle Build-Bastler ist das Anti-Champion 2.0 System. Die nervigen saisonalen Mods gehören der Vergangenheit an; stattdessen erhalten Waffen nun intrinsische Fähigkeiten, um Barriere-, Überladungs- und unaufhaltsame Champions zu kontern. Das befreit unsere Loadouts massiv und lässt endlich mehr kreativen Spielraum in High-End-Aktivitäten.
Passend dazu führt Bungie das Artifacts 2.0 System ein. Dieses neue System soll die Flexibilität erhöhen und die Abhängigkeit von spezifischen saisonalen Pfaden verringern. In Kombination mit den weitreichenden Balance-Anpassungen für alle Subklassen – von Solar bis Strand – fühlt sich das Spiel so offen an wie nie zuvor. Besonders die Überarbeitung zahlreicher exotischer Rüstungsteile sorgt dafür, dass verstaubte Tresor-Hüter plötzlich wieder zur Meta gehören könnten.
Für die Raid-Enthusiasten kehrt Pantheon zurück. Ab dem 13. Juni wird die dritte Pantheon-Aktivität verfügbar sein, gefolgt von einer wöchentlichen Rotation der Bosse ab dem 16. Juni. Durch das neue gestaffelte Belohnungssystem für alle klassischen Raids und Dungeons gibt es nun endlich wieder einen Grund, die alten Hallen zu besuchen, um Legendary Marks und exklusiven Loot zu farmen. Es ist ein würdiger Abschluss für ein Spiel, das das Genre über Jahre geprägt hat.
