Während wir uns durch die brutale Welt von Pywel schlagen, fallen vor allem technische Ungereimtheiten auf. Besonders kritisch sind die Frame-Einbrüche, die auftreten, wenn der mysteriöse Abyss von der Spielwelt aus sichtbar wird. Diese Performance-Schwankungen können in hitzigen Gefechten über Leben und Tod entscheiden, besonders wenn man gerade versucht, seine verstreuten Kameraden wiederzufinden.
Auch bei den Quests gibt es Stolpersteine. In der Mission "Deferred Advance" regeneriert die Waffe Blackstar ihre Gesundheit nach einem Fehlversuch nicht korrekt, was den Kampf gegen die ultimative Waffe unnötig erschwert. Noch ärgerlicher ist ein potenzieller Progressions-Stopper beim Boss Gregor: Werden Objekte gleichzeitig mit dem Tod des Charakters zerstört, kann dies die Wiederbelebung verhindern und den Fortschritt blockieren.
Abseits der Kämpfe sorgen kleinere Interaktionen für kuriose Fehler. Wer Obst stiehlt, riskiert, dass Kliff kurzzeitig nicht mehr reagiert. Werden Bäume gerammt, während man sie hält, kann der Charakter sogar am Stamm hängen bleiben. Für PC-Spieler mit moderner Hardware gibt es zudem visuelle Dämpfer: Die FSR4-Skalierung verursacht bei Regen unschöne Artefakte und lässt Wassertropfen teilweise komplett verschwinden.
Pearl Abyss ist sich dieser Probleme bewusst. Für uns Spieler bedeutet das vorerst: Vorsicht bei den genannten Quests und Geduld, bis die ersten Hotfixes die technische Seite der Greymane-Saga stabilisieren.
