Besonders auffällig war in den letzten Matches das Flackern der Patronenhülsen bei der XM1014 während des Nachladens – ein kleiner, aber nerviger Grafikfehler, der nun der Vergangenheit angehört. Auch die Dual Berettas wurden korrigiert, da sie in der First-Person-Ansicht und im Spectator-Modus teils fehlerhaft dargestellt wurden. Für Fans von taktischen Details gibt es eine wichtige visuelle Klarstellung: Weggeworfene schallgedämpfte Waffen zeigen ihren Status nun korrekt an, was die Informationsbeschaffung auf dem Schlachtfeld erleichtert.
Ein großer Fokus lag auf dem sogenannten Foot IK (Inverse Kinematics). Diese Technik sorgt dafür, dass die Füße der Agenten korrekt auf dem Boden platziert werden. Durch das neue Smoothing wirken Übergänge natürlicher. Zudem wurde das Timing beim Ducken in der Luft angepasst, damit die First-Person-Perspektive besser mit dem übereinstimmt, was eure Gegner von außen sehen. Das verhindert Situationen, in denen man glaubt, hinter einer Deckung sicher zu sein, während das Charaktermodell noch exponiert ist.
Neben den Animationen hat Valve auch an der Stabilität geschraubt. Ein spezifischer Absturz beim Spielstart, der durch nicht-standardmäßige Audiogeräte ausgelöst wurde, ist behoben. Wer also komplexe Sound-Setups nutzt, sollte nun deutlich seltener auf dem Desktop landen. Auch die berüchtigten "eingefrorenen Drehungen" und das plötzliche Zucken der Beine beim Stoppen der Bewegung wurden durch die Anpassungen an den Animationsgraphen eliminiert. Insgesamt ein solides Wartungspaket, das das Spielgefühl spürbar flüssiger macht.
