Das Team von Claymore Game Studios hat das Update 1.6 für Commandos: Origins veröffentlicht. Der Patch liefert nicht nur eine Generalüberholung der Spielbalance, sondern führt auch einen neuen Schwierigkeitsgrad ein, der sich primär an Spieler richtet, die die taktische Erzählung ohne den extremen Frustfaktor klassischer RTS-Titel genießen wollen.
Der neue Story-Modus ist die größte Neuerung für Gelegenheitsspieler. Hier liegt der Fokus auf einem flüssigeren Erlebnis: Ihr verfügt über deutlich mehr Munition und häufigere Einsatzmöglichkeiten für die Spezialfähigkeiten eurer Kommandos. Das nimmt den Druck aus brenzligen Situationen und erlaubt es, mit den Mechaniken zu experimentieren, ohne bei jedem Fehler direkt den Game-Over-Bildschirm zu sehen.
Für die Veteranen unter uns steckt der Teufel im Detail des globalen Balancing-Overhauls. Die Entwickler haben die Trefferpunkte der Gegner je nach Einheitentyp und gewähltem Schwierigkeitsgrad angepasst. Auch die Haltbarkeit von Fahrzeugen wurde überarbeitet, was die Dynamik auf dem Schlachtfeld spürbar verändert. Besonders interessant: Die M1911 hat einen Reichweiten-Buff erhalten, was sie zu einer weitaus verlässlicheren Option in Feuergefechten macht.
Neben den Zahlenwerten wurden zahlreiche technische Fehler behoben. Besonders kritisch war ein Bug im Command Mode, der dazu führen konnte, dass geplante Aktionen schlichtweg nicht ausgeführt wurden – in einem Spiel, das auf Timing basiert, ein absoluter Killer. Auch die KI agiert nun konsistenter, und für Achievement-Jäger gibt es mit „A Soldier’s Best Tool Since 1939“ eine neue Herausforderung: Ihr müsst drei Gegner gleichzeitig mit einem explosiven Fass ausschalten.
Ob ihr nun die Kampagne zum ersten Mal im Story-Modus angeht oder eure Taktiken an die neue Waffen-Meta anpasst – Update 1.6 macht das Spiel deutlich runder.
