Wer in Online-Shootern auf Hilfsmittel wie Cronus Zen oder XIM Matrix setzt, muss sich warm anziehen. In der neuen Season konzentriert sich das Anti-Cheat-System verstärkt auf Eingabemuster, die außerhalb der menschlichen Norm liegen. Anstatt nur nach angeschlossener Hardware zu scannen, analysiert RICOCHET jetzt das Spielverhalten selbst, um manipulative Geräte im Keim zu ersticken.
Besonders für Free-to-Play-Neueinsteiger am PC ändert sich Grundlegendes: Activision macht die SMS-Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zur Pflicht. Wer keinen aktuellen Call of Duty-Titel der letzten zwei Jahre – wie eben Call of Duty: Black Ops 7 – besitzt und einen neuen Account erstellt, muss seine Identität per Mobilfunknummer bestätigen. Das soll verhindern, dass gebannte Cheater innerhalb von Minuten mit frischen Wegwerf-Accounts zurückkehren.
Auch auf technischer Ebene wird die Barriere erhöht. Spieler, die TPM 2.0 oder Secure Boot deaktiviert haben, erhalten nun direkte In-Game-Warnungen. Diese Sicherheitsfeatures sind essenziell für die Integrität des Betriebssystems und werden bald zur zwingenden Voraussetzung für den Zugriff auf Playlists. Für uns ehrliche Spieler bedeutet das hoffentlich weniger Frustmomente durch Aim-Assist-Exploits und eine stabilere Meta, in der Skill wieder mehr zählt als Hardware-Tricks.
