Die Season 01 in Call of Duty: Black Ops 7 und Warzone ist da – und mit ihr eine der größten technischen Umstellungen, die das Anti-Cheat-Team von RICOCHET je vorgenommen hat. Ab sofort sind für PC-Spieler in Warzone (und implizit auch im integrierten Black Ops 7) erweiterte Sicherheitsanforderungen zwingend notwendig: TPM 2.0 und Secure Boot müssen im BIOS aktiviert sein. Das ist eine harte Ansage gegen Cheater, die aber auch einige Hürden für ehrliche Spieler mit sich bringt.
RICOCHET hat klargestellt, dass diese neuen Betriebssystem-Anforderungen (TPM 2.0 und Secure Boot) die Integrität des Kernspiels, insbesondere in Warzone, massiv verbessern sollen. Diese Technologien stellen sicher, dass das Betriebssystem beim Start nicht manipuliert wurde, was eine der primären Methoden zur Umgehung von Anti-Cheat-Systemen ist. Wenn ihr also in Warzone oder im Multiplayer von Black Ops 7 zocken wollt, checkt eure BIOS-Einstellungen.
Was bedeutet die TPM/Secure Boot-Pflicht für euch?
Die meisten modernen Gaming-PCs (seit etwa 2017) unterstützen TPM 2.0 und Secure Boot. Das Problem ist nur, dass diese Funktionen oft ab Werk deaktiviert sind. Wer bisher ohne diese Einstellungen gespielt hat, wird beim Start von Warzone oder Black Ops 7 eine Fehlermeldung erhalten und muss ins BIOS, um die entsprechenden Schalter umzulegen. Für einige ältere oder speziell konfigurierte Systeme könnte das ein echtes Problem darstellen.
Glücklicherweise hat Team RICOCHET angekündigt, später in Season 01 einen „Secure Attestation Wizard“ zu veröffentlichen. Dieses Tool soll PC-Spielern helfen, ihre Sicherheitskonformität zu überprüfen und idealerweise eine Anleitung zur Aktivierung bereitzustellen, ohne dass man blind im BIOS herumstochern muss. Das nimmt etwas den Druck raus, aber die Hürde bleibt zunächst bestehen.
Wird Cheating in Call of Duty: Black Ops 7 jetzt aufhören?
Nein, Cheating wird nie ganz aufhören, aber diese Maßnahmen erhöhen die Kosten und den Aufwand für Cheat-Entwickler drastisch. Das Erzwingen von TPM/Secure Boot macht es erheblich schwieriger, Kernel-Level-Cheats zu implementieren. RICOCHET konzentriert sich nicht nur auf Prävention: Sie haben auch die Erkennung von „Boosting“-Diensten massiv verbessert. Wer versucht, sich unfaire Vorteile durch gekaufte Ranglisten-Platzierungen zu verschaffen, wird jetzt schneller erwischt. Das ist ein wichtiger Schritt, da Boosting die Integrität der gesamten Ranked-Meta in Black Ops 7 untergräbt.
Erfolge im Kampf gegen Cheat-Anbieter
Die Sicherheits-Offensive von RICOCHET zeigt Wirkung. Über das letzte Jahr hinweg wurden beeindruckende Erfolge erzielt: mehr als 50 große Cheat-Anbieter wurden stillgelegt und fast 300 Reseller-Operationen zerschlagen. Dies ist ein Katz-und-Maus-Spiel, aber die Teams von Treyarch und Raven Software scheinen mit jedem Update die Katze zu sein. Für uns Spieler bedeutet das hoffentlich weniger Frust und fairere Matches in Call of Duty: Black Ops 7.
Betrifft diese Anforderung alle Spiele der Call of Duty-Reihe?
Aktuell betrifft die Pflicht zur Aktivierung von TPM 2.0 und Secure Boot primär Call of Duty: Warzone und die eng damit verzahnten Multiplayer-Modi von Black Ops 7. Es ist unwahrscheinlich, dass ältere Titel wie Modern Warfare III oder Black Ops 6 eine solche harte Anforderung erhalten, da diese meist nicht die gleiche kritische Masse an Cheatern anziehen. Da Black Ops 7 der neueste Titel ist, steht er natürlich im Fokus der Anti-Cheat-Bemühungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Meta zu schützen.
