Was als nischiges Indie-Projekt über die technischen Finessen des Bergsteigens begann, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Community-Liebling entwickelt. Die Entwickler von The Game Bakers bedankten sich nun bei der halben Million Kletterer, die sich gemeinsam mit Protagonistin Aava an den gefährlichen Aufstieg gewagt haben.
In Cairn geht es nicht um bloße Action, sondern um das akribische Setzen von Schlaghaken, das Management knapper Ressourcen und den Kampf gegen die eigene Erschöpfung. Dass ein so simulationslastiges Adventure einen derart großen Zuspruch findet, zeigt, wie sehr Spieler nach frischen, unverbrauchten Szenarien dürsten. Der Erfolg unterstreicht, dass die Mischung aus knallharter Survival-Mechanik und der persönlichen Geschichte über Aavas Opferbereitschaft genau den richtigen Nerv getroffen hat.
Für die Community bedeutet dieser Meilenstein vor allem eines: Stabilität für die Zukunft des Spiels. Wenn ein Indie-Titel solche Zahlen schreibt, stehen die Chancen gut, dass wir auch in Zukunft mit Optimierungen und vielleicht sogar neuen Routen oder Herausforderungen am Mount Kami rechnen können. Wer bisher gezögert hat, findet jetzt eine lebendige Basis an Bergsteigern vor, die ihre Erfahrungen und Routen-Tipps teilen.
