Für uns Spieler in den Outlands ist das eine der wichtigsten Nachrichten des Jahres. Nichts ruiniert den Grind in den Apex Games schneller als ein Gegner, der mit unfairen Mitteln arbeitet. Das Team von Respawn hat seit dem 2. April hart durchgegriffen und insgesamt 28.267 Accounts permanent gesperrt. Besonders spannend für die Technik-Nerds unter uns: Fast 1.000 dieser Bans richteten sich gezielt gegen die Nutzung von DMA-Karten (Direct Memory Access), eine Hardware-basierte Cheat-Methode, die lange Zeit als schwer erkennbar galt.
Der Erfolg spiegelt sich auch in den Ranglisten wider. Die Entwickler haben über 6,6 Millionen RP (Ranglistenpunkte) zurückgewonnen, die zuvor durch betrügerische Aktivitäten in den ersten beiden Splits von Season 28 erschlichen wurden. Das sorgt für eine deutlich sauberere Meta, in der Skill und Team-Synergie wieder im Vordergrund stehen, statt wer die teuerste Schummel-Software besitzt.
Respawn betont, dass dieser Meilenstein – der den bisherigen Bestwert vom Dezember 2025 unterbietet – maßgeblich auf Community-Meldungen basiert. Es lohnt sich also weiterhin, verdächtige Manöver im Spiel zu melden. Auch wenn der Kampf gegen Cheater ein ewiges Wettrüsten bleibt, ist dieser Rückgang auf 4,1 % ein klares Zeichen, dass die Sicherheitsmaßnahmen greifen und die Integrität des Shooters derzeit auf einem stabilen Kurs ist.
