Ein kritischer Bug, der Spielstände unbrauchbar machen könnte, zwingt Ubisoft Mainz dazu, den Release des DLCs Prophecies of Ash sowie das begleitende Patch 1.5 für Anno 117: Pax Romana um eine Woche auf den 30. April 2026 zu verschieben.
Sicherheit geht vor – besonders wenn es um unsere mühsam aufgebauten Provinzen geht. Während die Verzögerung für ungeduldige Statthalter ärgerlich sein mag, bringt Patch 1.5 einige massive Verbesserungen mit sich, die das Management im antiken Rom deutlich komfortabler gestalten. Vor allem das Handelswesen steht im Fokus der Entwickler.
Ein Highlight ist das komplette Rebalancing des passiven Handels. Ubisoft schraubt an den Lagerbeständen der KI-Rivalen und Händler sowie an der Preisgestaltung und den verfügbaren Budgets. Wer den klassischen Spielstil bevorzugt, kann beim Setup einer neuen Partie jedoch weiterhin auf die alte Balance setzen. Das ist genau die Art von Flexibilität, die wir in Strategiespielen schätzen.
Auch das Interface für Handelsrouten bekommt ein dringend benötigtes Upgrade. In Anno 117: Pax Romana könnt ihr eure Routen nun direkt bei der Erstellung benennen und sie Gruppen zuweisen. Besonders nützlich: Die Anzeige der Produktionsgebäude pro Insel direkt im Routen-Menü spart uns in Zukunft das ständige Hin- und Herspringen zwischen den Ansichten.
Für Optimierer führt das Update ein Prioritätssystem für Arbeitskräfte ein, während Ästheten sich darüber freuen dürfen, dass Wettereffekte wie der vulkanische Ascheregen nun optional abschaltbar sind. Im Singleplayer wird zudem der Wortfilter gelockert, sodass die Zensur nicht mehr clientseitig greift – ein kleiner, aber feiner Sieg für die persönliche Freiheit in euren eigenen Provinzen.
