Was Cinis so besonders macht, ist schlichtweg ihre Dimension. Die Entwickler bestätigten, dass diese neue Landmasse etwa 13 % größer ist als Crown Falls aus Anno 1800 – bisher der unangefochtene Spitzenreiter in Sachen Bauplatz. Für uns bedeutet das: Endlich genug Platz, um römische Metropolen ohne die üblichen Kompromisse bei der Effizienz hochzuziehen. Doch die Größe hat ihren Preis, denn im Zentrum der Insel thront ein aktiver Vulkan.
Die neue Vulkan-Mechanik ist dabei kein reines Effekt-Spektakel, sondern tief in den Gameplay-Loop integriert. Eruptionen können eure Siedlungen bedrohen, bringen aber auch wertvolle Ressourcen wie Obsidian mit sich. Wer den Nervenkitzel sucht, nutzt die vulkanischen Kräfte für wirtschaftliche Vorteile; wer lieber entspannt baut, kann die Aktivität beim Starten des DLCs glücklicherweise deaktivieren. Das sorgt für eine angenehme Flexibilität, da sich der DLC nahtlos in bestehende Spielstände integrieren lässt.
Zusätzlich zur neuen Geografie führt der DLC mit Caecilia eine neue Händlerin ein. Als Orakel spielt sie eine zentrale Rolle in den neuen Quests rund um den Vulkan und dient als primäre Anlaufstelle für den Handel mit Obsidian. Dieser neue Rohstoff dürfte die Produktionsketten in Latium ordentlich aufmischen und neue Optimierungspfade eröffnen.
Nächste Woche folgt ein weiterer DevBlog, der tiefer in die Phasen der Eruptionen und die spezifischen Obsidian-Mechaniken eintaucht. Bis dahin bleibt festzuhalten: "Prophecies of Ash" scheint genau das zu liefern, was sich Langzeit-Annoholiker wünschen – mehr Platz, neue Risiken und frische strategische Tiefe.
